Red Panda Raster V2 Delay

Das Red Panda Raster V2 ist ein digitales Delay mit einem Pitch- und Frequency-Shifter integriert in den Feedback Loop. Forward oder Reverse Delay lassen sich, je nach Setting, einmal shiften oder können mit fortlaufend geshifteten Repeats arbeiten. Das Effektpedal bietet mit Modulated und Harmonized Delays, Reverse Delays, Chorus, Arpeggios, unendlichen Descents sowie chaotischer Selbst-Oszillation ein extrem breites Spektrum an möglichen Sounds. Das Herz des Raster V2 ist ein cleanes Delay mit bis zu 1.600 ms Delay-Time. Drei Delay Ranges sollen eine präzise Einstellung und gleichzeitig die schnelle und flexible Reaktion auf Timing-Änderungen gewährleisten. Über den Feedback-Regler sind unendliche Repeats oder chaotische Feedback Loops einstellbar, und der Tone-Regler reicht von dunklen, analog klingenden Repeats bis zu einer digitalen Klarheit, die die Attack im Signal deutlich betont. Die zwei Delay-Channel können wahlweise in Reihe, in Serie oder im Ping Pong arrangiert und gleichmäßig oder in unterschiedliche Richtungen geshiftet werden. Zusätzlich stehen mit dem Pitch Shifter tempoabhängige Arpeggios und abgedrehte Orgelsounds zur Verfügung, die der Kreativität und dem Klang-Design keine Grenzen setzen. Die Modulationssektion des Raster V2 kommt mit insgesamt sieben Wellenformen und kann der Delay Time, dem Pitch Shift oder sogar dem Output Level zugewiesen werden. Mit sechs Reglern und neun Schaltern bleibt das Pedal trotz aller Features intuitiv bedienbar, dabei behält das Raster V2 die direkte Kontrolle, für die die Vorgängerversion so gelobt wurde, und bietet zusätzlich eine flexible Modulation und einen True-Stereo-Betrieb. Die Funktionen der Regler stehen im direkten Zusammenhang mit der Hauptfunktion und sind zum besseren Verständnis klar beschriftet. Beide Fußschalter sind, je nach Wunsch, als Latching- oder Momentary-Schalter zu nutzen. Bei der Entwicklung des Raster V2 wollten Red Panda Labs so viele klassische Rackmount Digital-Delay-Tricks wie möglich integrieren und gleichzeitig die schnelle und intuitive Steuerung beibehalten, die die Verwendung des ursprünglichen Rasters so unterhaltsam machte. Anstelle mehrerer Modi mit generischen Reglernamen sind alle Parameter immer verfügbar, sodass sich verschiedene Effekte mischen und anpassen und zwischendurch neue Sounds erkunden lassen.