Maestro Original Collection

Vor 60 Jahren erfreuten die ersten Maestro Effektgeräte die Gitarristen. In der Hand von Gibson erwacht die Marke zu neuem Leben. Die jetzige „Maestro Original Collection“ besteht aus fünf Pedalen im Stil der altehrwürdigen Vorbilder, aber auf heutigem technischem Niveau.

 

Die Maestro Effekte wurden von Stars wie Pete Townshend, Jimmy Page, Eric Clapton, Peter Frampton und natürlich Keith Richards gerne genutzt. Letzterer machte das Maestro FZ-1 Fuzz bei seinem Riff zu „Satisfaction“ unsterblich. Jedes der neuen Pedale ist eine „Zwei-in-Eins“-Lösung: Zwei Voicings lassen sich über Kippschalter auswählen. Das Maestro Logo mit den drei Hörnern ziert beleuchtet das Chassis. Neben dem legendären Sound von Keith Richards ermöglicht das neue Fuzz vollfrequentere Sounds, die gleichermaßen ein Gruß an jede Kettensäge sind. Das analoge Chorus-Pedal liefert im „Earth“-Modus einen schönen Swirl-Effekt. Im „Orbit-Mode“ kommen Leslie Sounds und ein Tremoloeffekt hinzu. Der Ranger arbeitet als Overdrive und etwas cleanerer Drive mit extrem guter Dynamik. Das Distortion-Pedal ist etwas für High-Gain-Freunde, viel Biss und Obertöne, auch hier wieder ein On/Off-Kippschalter für das integrierte Noise Gate, mit dem der Threshold intern justiert werden kann. Die Delay-Zeit des analogen Delay reicht von 20 bis 600 Millisekunden. Neben Zeit und Repeats kann auch das Level der Delays im Mix eingestellt werden. Der Kippschalter addiert Modulation: Damit soll alles von leicht gesättigten Tape-artigen Wow- und Flutter-Effekten bis hin zu starken Pitch-Shift-Effekten möglich sein. Über zwei Trim-Potis lassen sich die Geschwindigkeit und Sweep-Range der Modulation trimmen. Ein ausführlicher Test folgt in der kommenden ggb-Ausgabe 3.2022.